Zähne mit einer zerklüfteten Oberfläche sind besonders gegen Karies und Zahnschmelz gefährdet. In den dort vorhandenen Vertiefungen sowie Rillen (die sog. Fissuren) erfolgt oft eine Ansammlung von Bakterien. Wenn dann durch uns als Ihr Zahnarzt in Wien eine Fissurenversiegelung vorgenommen wird, wird das Eindringen von Bakterien und damit die Bildung von Karies über eine lange Zeit erheblich vermindert.Dabei wird zwischen der präventiven und der invasiven Versiegelung unterschieden.

Invasive oder präventive Versiegelung

Die präventive Versiegelung soll vorbeugend schützen, dass sich in den Ritzen der Zähne keine Speisereste festsetzen. welche nicht von der Zahnbürste entfernt werden können. Bei der invasiven Versiegelung sind die Zähne bereits angegriffen und leicht bereits mit anhängenden Bakterien in den Vertiefungen befallen. Hier erfolgt dann eine komplette Abdichtung des Zahnes, dass sich die Bakterien nicht weiter ausbreiten können.

Vorgehensweise bei der Fissurenversiegelung

Bei einer Fissurenversiegelung werden die Vertiefungen oder Rillen mit einem speziellen Material (normalerweise aus Kunststoff) verschlossen. Somit wird die Entstehung von Karies, bedingt durch Fissurenbehandlung, und das Eindringen der Bakterien verhindert.
Das hier eingesetzte Versiegelungsmaterial haftet weder auf einem glatten noch auf einem feuchten Untergrund. Deshalb sind hier einige Vorbereitungen erforderlich.

Vor der Durchführung der Versiegelung reinigen wir die betreffende Zahnoberfläche. Hierbei muss der Zahn auch in seiner näheren Umgebung trocken gelegt werden. Deshalb wird der Zahn von uns entweder mit einer entsprechenden Gummihaut (auch in der Fachsprache als Kofferdam bezeichnet) oder mit einem Watteröllchen gegen den Speichel geschützt. Danach erfolgt die Behandlung des Zahnschmelzes der Fissur und der näheren Umgebung mit einer schwachen Säure. Dadurch entsteht eine angeraute Oberfläche. Als nächstes wird das Versieglungsmaterial (eine Art Kunststoff) mit einer dünnen Schicht aufgetragen. Im weiteren Schritt muss dann das Versieglungsmaterial aushärten. Je nachdem, welcher Kunststoff hier verwendet wird, erfolgt die Behandlung zur Aushärtung mit oder ohne die Verwendung eines speziellen Lichtstrahles, welcher direkt auf den Zahn gerichtet wird.

Nach Abschluss der Aushärtung überprüfen wir, ob die Kauflächen gut aufeinander passen. Wenn Unebenheiten vorhanden sind, erfolgt ein Ausgleich durch eine entsprechende Politur. Am Ende der Aktion wird dann der Zahn noch fluoridiert. Die Dauer der Behandlung beträgt in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Gerade für Kinder ist es oft schwierig, den Mund über diesen Zeitraum aufzuhalten. Es tut jedoch nicht weh.

Ab wann sollte eine Fissurenversiegelung durchgeführt werden?

Glatte Zahnflächen lassen sich normalerweise bei der Mundhygiene leicht putzen. Eine vorhandene unregelmäßige Struktur der Kaufflächen sorgt dagegen der Öfteren für Probleme. Eine Zahnbürste ist zwar gut zum Putzen über breite Vertiefungen sowie Höcker hinweg, dabei sind jedoch kleine Einkerbungen schwierig mit einer Zahnbürste zu reinigen. Deshalb kann es vorkommen, dass trotz regelmäßigem Zähneputzen Bakterien sowie Reste vorhanden sind. Aus diesem Grund sollte man sehr stark verklüftete Zahnoberflächen frühzeitig versiegeln.

Anwender einer Fissurenversiegelung

Eine solche Behandlung kommt verstärkt bei Kindern vor. Auch bei entsprechenden Schneidezähnen mit Grubenbildung am Übergang kommt eine solche Behandlung zum Einsatz. Das Fortschreiten des Zahnverfalls ist nach einer vorgenommenen Versiegelung gestoppt und die Bakterien sterben dann bei einer funktionierenden Versiegelung ab. Damit keine Restrisiken entstehen, könnend diese durch eine fortlaufende Nachuntersuchung beseitigt werden. In der Regel hält eines solche Versiegelungs-Behandlung ungefähr 7- 10 Jahre. Sollte jedoch bemerkt werden, dass die Versiegelung abplatzt, sollte sofort eine Nachbehandlung vorgenommen werden

Das verwendete Material bei der Versiegelung

Häufig wird Kunststoff, der zum Teil Fluoride enthält, verwendet. Teilweise wird als Versiegelungsmaterial auch als Zement eingesetzt. Der hierbei eingesetzte Glasionomerzement verhindert ebenfalls die Bildung von Fussurenkaries, weil Zement über die Möglichkeit einer erhöhten Fluoridabgabe verfügt. Das Problem beim Zementeinsatz ist jedoch, dass dieses Material eine verringerte Haltbarkeit hat und deshalb auch abplatzen kann.

Nebenwirkungen treten bei einer solchen Behandlung relativ selten auf. Auch die Hinweise aus Fachkreisen wegen der eventuellen Beimischung u.a. von Formaldehyd bei dem Kunststoffmaterial und dessen Freisetzung wird mit der Aussage entgegengewirkt, dass nach den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft die Menge so gering ist, dass diese keine nennenswerte Beeinträchtigung darstellt..

Kosten einer Versiegelung

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