Clever essen Zähne schützen

Welche Nahrungsmittel haben einen positiven Einfluss auf die Zähne?

Ja, es gibt sie: Die Lebensmittel, die Ihre Mundflora unterstützen und Ihre Zähne stärken. Lesen Sie hier, mit welchen Nahrungsmitteln auch Sie viel für gesunde Zähne schon beim Essen tun können.
Je weniger natürlichen Zucker ein Lebensmittel hat, umso weniger Säure bilden sie. Dabei müssen sie aber nicht unbedingt auch sauer schmecken.
Einen natürlichen Schutz gegen Säuren bietet die Karotte. Das lange Kauen fördert zudem den Speichelfluss, was einer Kariesbildung entgegenwirkt.

Die Zahnschmelzbildung unterstützen Lebensmittel, die von Natur aus Fluorid enthalten. Zu erwähnen wäre diesbezüglich fluoridreiches Mineralwasser mit mehr als 0,7 mg Fluorid pro Liter. Nach dem Genuss von süßen oder säurehaltigen Speisen wirkt es neutralisierend. In puncto stabile Zähne ist auch fluoridiertes Salz zu empfehlen.

Dank der langkettigen Zuckermoleküle, die von kariogenen Mikroorganismen schlechter verwertet werden, sind Kartoffel und Vollkornprodukte auch für die Zähne und die Mundflora sehr gesund. Das Kauen von Vollkornbrot aktiviert den Speichelfluss, wodurch Säuren verdünnt und letztlich neutralisiert werden.
Zu empfehlen ist auch eine gute Vollmilch, Naturjoghurt, Buttermilch und Kefir wegen des hohen Kalziumgehaltes. Allerdings ist auch hier ein vernünftiges Maß wichtig, weil sonst die Laktose (Milchzucker) kontraproduktiv wirkt.

Gegen Karies und Mundgeruch hilft auch grüner oder schwarzer Tee. Extrem gut ist frisch aufgebrühter schwarzer Tee. Er kann bis zu 1 mg Fluorid pro Liter enthalten.Die Gerbstoffe hemmen sogar die Bildung von Kariesbakterien.

Grüne (Blatt-)Gemüse und auch gelbes Gemüse sind sehr zahnfreundlich. Ihr hoher Vitamin C-Gehalt unterstützt die Erneuerung und das Wachstum der Mundschleimhaut. Die Fasern reinigen zudem mechanisch die Zahnzwischenräume.

Zwischendurch sind zuckerfreie Kaugummis zu empfehlen. Sie reinigen die Zahnzwischenräume und neutralisieren die Mundflora. Ein Zustand, der jeden Zahnarzt begeistert.

Welche Lebensmittel sollten eher selten gegessen werden?

Stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten nicht konstant über den Tag verteilt gegessen werden. Also auch nicht als Snack mal eben zwischendurch. Das gilt nicht nur für frisches Obst und frisch gepresste Säfte mit einem teilweise hohen Fruchtzuckergehalt, sondern auch für Gebäck, Bonbons und Schokolade. Werden Säfte mit einem hohen Fruchtzuckergehalt oder einem hohen Säuregehalt (z. B. Grapefruitsaft) mit Milch zusammen getrunken, relativiert sich die Gefahr für Karies.

Womit kann Industriezucker im Sinne gesunder und stabiler Zähne ersetzt werden?

Zu empfehlen sind Birkenzucker und Kokosblütenzucker sowie Steviablätter.
Birkenzucker, auch Xylit genannt, ist gut für die Mund- und Zahnhygiene und kann sogar die Abwehrkräfte stärken. Auch der Blutzuckerspiegel wird kaum belastet, was für Diabetiker ideal ist.
Kokosblütenzucker gilt lt. der FAO (Nahrungs- und Landbauorganisation der UN) als der nachhaltigste Zucker weltweit. Er hat einen niedrigen glykämischen Index und führt nicht zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Außerdem schützt er vor Heißhungerattacken, was die Gefahr, mal schnell einen süßen Riegel zu vernaschen, effizient senken kann.
Stevia in flüssiger Form oder zum Streuen hat mit dem sehr gesunden Urprodukt, dem Steviablatt, nichts mehr gemeinsam. Das Steviablatt hingegen ist von Natur mit vielen Ballststoffen, Proteinen, Eisen, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Rutin, Zink, Vitamin A und C sowie wertvolle Ölen ein wahrer Gesundbrunnen auch für die Zähne und das Zahnfleisch. Eine wertvolle Zusammensetzung, die auch Ihr Zahnarzt empfiehlt.

Natürliche Kariesschutzwirkung des Speichels

Ein ausreichender Speichelfluss kann unerwünschte Bakterien beseitigen. In den Speicheldrüsen wird Nitrat gesammelt und dann über den Speichel an den Mund abgegeben um diesen Prozess zu unterstützen. Der Zahnschutz ist dieser Sicht gegeben.

Mit dem Barkeley-Test können Sie testen, ob die körpereigene NO-Verfügbarkeit ausreicht und der Nitrathaushalt optimal funktioniert.

Wichtig: Die Nahrung kann noch so gesund sein, eine gründliche und konsequente Mundhygiene muss Tag für Tag erfolgen, damit Erkrankungen gleich welcher Art im Mundraum vorgebeugt wird.

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