Zahnextraktion Zahnentfernung Schmerz

Als Ihr Zahnarzt in Wien werden wir versuchen, die Zähne so lange wie möglich erhalten. Doch manchmal ist eine Zahnentfernung beziehungsweise Zahnextraktion unumgänglich. Eine Extraktion ist nichts anderes als das „Zahn ziehen“, es handelt sich hierbei nur um einen Fachbegriff der Zahnärzte.

Schmerzen nach der Behandlung

Nach der Zahnentfernung sind Schmerzen ganz normal, doch mit Schmerz-Tabletten ist das Problem schnell in den Griff zu bekommen. In aller Regel hat der Zahnarzt ein Schmerzmittel parat oder er stellt ein entsprechendes Rezept aus. Die Wundschmerzen sollten nach ein oder zwei Tagen vorbei sein. Natürlich ist in dieser Zeit auch jede Anstrengung zu vermeiden und Speisen müssen sehr vorsichtig gekaut werden. Nach dem „Zahn ziehen“ kann es sogar vorkommen, dass sich der Mund nicht mehr weit öffnen lässt, kalte Umschläge vermindern dieses Phänomen.

Es bleibt ein Loch nach dem „Zahn ziehen“

Der Zahnarzt behandelt das Zahnloch zunächst mit einem Wattestreifen und wenn es nötig ist, wird das Loch auch genäht. Selbst kann man mit Kamillentee spülen, man kann aber auch einen Teebeutel auf die Wunde legen und öfter mal auswechseln. Ein paar Eiswürfel in einem Tuch verhindern eine Schwellung, die sogenannte „Dicke Backe“ bzw. „Dicke Wange“ bleibt in den meisten Fällen aus. In aller Regel ist die Wundheilung nach ein paar Tagen abgeschlossen. Wenn allerdings das Zahnloch eitert, sollte man umgehend die Zahnarzt-Praxis aufsuchen. Meist hat sich wildes Fleisch gebildet und die Wunde kann somit nicht heilen. „Wildes Fleisch“ ist eine knotenartige Gewebe-Neubildung, die in der Fachsprache Granulom genannt wird.

Blutungen nach dem „Zahn ziehen“

Nachdem ein Zahn entfernt wurde, sind Blutungen ganz normal. Starke Blutungen sind jedoch sehr selten, doch es fühlt sich einfach nicht gut an und der Geschmack nach Blut. Eine Nachblutung ist nicht schlimm, wenn allerdings „Blutverdünner“ genommen werden, sollte man das dem Arzt vorher mitteilen. Meist entsteht eine Blutung, wenn die Betäubung nachlässt. Denn darin ist ein Mittel enthalten, dass die Gefäße verengt. Wenn die örtliche Betäubung nicht mehr wirkt, werden auch die Gefäße wieder größer und es kann zu Blutungen kommen. Für ein paar Stunden blutet das Zahnloch also und nach einer gewissen Zeit verschwindet die Blutung von alleine. Hält die Blutung jedoch längere Zeit an, kann man eine feuchte Rolle auf das Zahnloch legen und ganz leicht mit den Zähnen darauf beißen. So entsteht Druck und die Blutung wird gestoppt. Körperliche Anstrengung ist natürlich untersagt und man sollte für ein paar Stunden auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten verzichten. Eine Zahnentfernung ist schließlich ein kleiner operativer Eingriff, es können Schmerzen entstehen, die aber nach kurzer Zeit schnell abheilen.

Wie soll man sich nach dem Zahnziehen verhalten?

Harte Speisen dürfen in den ersten Stunden gar nicht gegessen werden und selbst nach ein paar Tagen kann man noch nicht normal kauen. Normales Essen kann man aber durchaus genießen. Bei Schwellungen sollte man einen Eisbeutel auf die Wange legen und das Lutschen von Eiswürfels ist ebenfalls hilfreich. Infektionen kann man mit Arnika-Blüten verhindern und wenn keine Allergie gegen Kamille besteht, kann mit Kamillentee gespült werden.

Die Schmerzen verschwinden allerdings rasch und schon nach ein paar Tagen kann über Zahnersatz nachgedacht werden.

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