Wurzelkanalbehandlung Zähne erhalten Wien

Wer stark schmerzende Zähne hat, kann kaum noch am alltäglichen Leben teilnehmen. Meistens werden diese Schmerzen durch Karies oder Unfälle ausgelöst. Gerade Karies entsteht aufgrund schlechter Mundhygiene und fahrlässiger Ernährung. Über eine Wurzelbehandlung oder Wurzelkanalbehandlung spricht der Zahnarzt, wenn der Karies den Nerv im Zahn (Pulpa) oder das ihn umgebende Gewebe (Endodont) erreicht und es aufgrund dessen zur Behandlung kommen muss.

Wann ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig?

Eine Wurzelbehandlung wird nötig, wenn bei einem Zahn der Karies bis auf den Endodont durchgedrungen ist und diesen angreift oder dieser durch ein Traumata verletzt wird.
Dabei nisten sich Bakterien im Gewebe ein, es kommt zu einer Entzündung. Dies führt dazu, dass sich die Blutgefäße weiten und auf den Nerv drücken. Dabei können starke Schmerzen entstehen, die vom Patienten meist als „klassischer Zahnschmerz“ interpretiert werden. Werden diese Schmerzen nicht ernst genommen, kann das schwerwiegende Folgen für den Metabolismus haben. Die Entzündung breitet sich etwa über den Kieferknochen ins umliegende Gewebe aus, und kann im schlimmsten Fall sogar zu Schäden am Herzen oder im Gehirn führen. Das Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist, das entzündete Gewebe aus dem Zahn bis hinunter in die Wurzelspitzen zu entfernen.

Warum wird eine Wurzelbehandlung gemacht?

Die Vorteile einer Wurzelkanalbehandlung sind dabei für den Patienten ganz klar. Der Zeitaufwand einer solchen Behandlung mag zwar auf den ersten Blick lange erscheinen, ist auf die Zukunft gesehen allerdings nicht gewichtig genug, um sich für eine Extraktion des Zahnes zu entscheiden. Denn mit der Behandlung und der Säuberung der Wurzelkanäle wird der eigene Zahn erhalten und kann weiterhin schmerzfrei belastet werden. Zudem bleibt der Platz im Kiefer von diesem Zahn belegt. Bei einer Zahnextraktion, die schneller durchgeführt werden kann als die Behandlung der entzündeten Wurzel, muss bedacht werden, dass der fehlende Zahn zu Problemen beim Kauen und zu Zahnfleischproblemen führen kann. Zudem erspart sich der Patient eine aufwendige Zahnersatzbehandlung. Sollte ein Zahnersatz dennoch irgendwann von Nöten sein, dient der wurzelbehandelte Zahn mit seiner Struktur als körpereigene Stütze.
Ebenfalls positiv an einer Erhaltung des eigenen Zahnes ist, dass er optisch nicht anders aussieht, als seine Nachbarzähne.

Gibt es Alternativen zur Wurzelkanalbehandlung?

Eine der wenigen Alternativen ist, auf die Mundhygiene und die Ernährung zu achten. Dadurch reduziert sich die Möglichkeit, das Bakterien Nährboden finden drastisch. Zudem sollten die Zähne regelmäßig von einem Zahnarzt kontrolliert werden.
Eine bisweilen umstrittene Methode ist die Heilanästhesie. Diese kann, wenn sich die Wurzel noch in der Phase der wässerigen Entzündung befindet, Erfolg haben. Bei einer eitrigen Entzündung ist nach heutigem Stand eine alternative Heilmethode ausgeschlossen.
Die Heilanästhesie versucht den andauernden Kreis des Schmerzreizes zu unterbrechen, um den Übergang in eine irreversible eitrige Entzündung zu vermeiden. Hierzu wird über einen bestimmten Zeitraum, ein Lokalanästhetikum in die Wurzelspitze verabreicht.

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